MagazinCity
NewsTermineParty-PicsGuideKolumneForumService
Partnersuche
Artikel-Suche:

RSS-Feed Hilfe Bei uns werben Impressum
Hier der direkte Link zur EXIT März 2010!
Deine Stadt
Du suchst Infos aus einer anderen Stadt: klicke hier!Deutschlandkarte
Partypics

05.03.2010

Frauenschwoof

Frauenschwoof

Zakk,

Düsseldorf

04.03.2010

Popfloor

Popfloor

Parkhouse,

Düsseldorf

27.02.2010

Glamourdome - The gay- & lesbian Nightout

Glamourdome - The gay- & lesbian Nightout

Zeche Carl,

Essen

Kommentare
Gabbing about: Bärbel vom Birmingham Pub
da muss ich bärbel absolut recht ...
Hier laufen die Täter
"ich wurde selbst schon opfer von langjä ...
Hier laufen die Täter
sorry raffigayte aber ich äffe nicht irgendein ...
Hier laufen die Täter
an den Herrn Barmbeker, in der Tat ...
Hier laufen die Täter
afghanistan meinte ich..-d
exit.publigayte.com > City > Kolumne >

28.11.08 / 15:38

Schwere Zeiten
für chronisch Kranke

Jeder hat vermutlich einen Selbständigen oder Freiberufler im Bekanntenkreis. Sei es ein Rechtsanwalt, Grafiker, Steuerberater, Architekt, Arzt oder Journalist. Nun stellt Euch Euren Bekannten vor, wie er sich glücklich und zufrieden nach Eurem letzten gemeinsamen Abendessen verabschiedet hat. Da ahnte er offenbar noch nicht, was ihm ab Januar gesetzestechnisch blüht...

 

Denn dann hätte er weniger freundlich dreingeblickt und vermutlich eine Litanei von Unflätigkeiten ausgestoßen. Sein Adressat wäre Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt – je nach Perspektive die Hüterin oder Totengräberin des uns bekannten Gesundheitswesens  – und Haupt-Verantwortliche für die dann in Kraft tretende nächste Stufe der Gesundheitsreform. Wobei „Reform“ mal wieder dafür steht, dass wir alle mehr zahlen dürfen für weniger Leistung.

 

Dass dann für die große Mehrheit der Versicherungsbeitrag deutlich ansteigt, hat sich ja bereits rumgesprochen. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass ab Januar 2009 der Krankentagegeldanspruch für freiwillig gesetzlich versicherte Selbständige wegfällt. Zwar können Krankenkassen dieser Personengruppe einen Zusatztarif anbieten, werden sich den jedoch gut und teuer bezahlen lassen. Betroffen sind unter anderem Künstler, Journalisten, Rechtsanwälte und - Ironie des Schicksals - auch Ärzte.


Reden wir nicht um den heißen Brei herum: Dies ist ein Skandal! Seit den leidvollen Erfahrungen der Weimarer Republik gab es in Deutschland einen breiten gesellschaftlichen Konsens, dass die drei großen Risiken Altersarmut, Arbeitslosigkeit und Krankheit vom Staat abgesichert werden müssen. Im Falle krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit – gerade bei chronisch Kranken, wie HIV-Positiven, enorm wichtig – bedeutet dies in Ermangelung von Lohnfortzahlung durch den nicht vorhandenen Arbeitgeber, eine Basissicherung des täglichen Bedarfs durch Krankentagegeld. Tja. War einmal.

 

Pünktlich zum Welt-AIDS-Tag wird solchen – eh vom Schicksal gebeutelten Menschen – eine weitere Bürde auferlegt. Statt sich darauf konzentrieren zu können, wieder gesund zu werden, müssen sie sich nun Sorgen machen, ob sie Miete, Strom und Heizung bezahlen können.


Einen heißen Herbst mit lautstarken Protesten von Betroffenen können wir Frau Schmidt ja nun nicht mehr wünschen. Warme Weihnachten gönnen wir ihr aber auch nicht!

 

Von MARC KERSTEN

Artikel drucken Artikel senden

PC-Feuerwehr, PC Hilfe, PC Notdienst, PC Reparatur, PC Wartung, PC Service Bundesweit
PC-Hilfe Bundesweit