

Greif zu!
Da sagen wir doch: Na endlich! Der französische Unterwäsche-Hersteller HOM hat mutig und radikal die männliche Intimbekleidung am entscheidenden Punkt revolutioniert: dem Eingriff!
Der Eingriff? Ist das nicht…? Ja genau, der unvermeidliche Schlitz mitten auf der Front, alternativ mit oder ohne Knöpfe, der, wenn ausgeleiert, auch schon einmal gerne des Mannes liebstes Körperteil in gefährliche Nähe des Reißverschlusses bringen kann und sich trotz zweifelhaften Nutzens hartnäckig hält.
Dieser Eingriff wird schon seit 1935 bei allen Unterhosen als Standard auf der rechten Seite platziert. Wie oft haben Linkshänder eine umständliche Z-Bewegung ausführen müssen, bevor sie ihr bestes Stück aus dem Slip hervorholen konnten? Viel zu oft sagt HOM – und macht mit dieser Diskriminierung nun konsequent Schluss. In der neuen Kollektion HO1 greift der modebewusste Mann von nun an dank einem vertikalen Eingriff von oben zu. Ganz klar: nur ein echter Banause würde da noch den schnellen Weg über den Hosenbund wählen.
Siân Fuhrmann, Business Development Manager HOM, räumt zwar ein, dass immer weniger Männer den Eingriff überhaupt benutzen, verweist aber auf eine Million zufriedener Kunden, die im letzten Jahr das HO1-Modell getragen und begeistert von oben zugegriffen haben. Unter ihnen: Ex-Präsident Bill Clinton.
Wer es nun kaum erwarten kann, selbst einmal die vertikale Intimerfahrung zu machen, der kann sich freuen. In Kürze, so kündigt HOM-Deutschland-Vertriebsleiter Antonio Lilliu an, soll das Modell HO1 auch in speziellen Linkshänder-Online-Shops in Deutschland zu einem Preis zwischen 22 – 32 Euro zu erwerben sein. Scharen von Linkshänder werden es ihm danken.
(LL)























